Foto-Tipp 1: Zauberhafte Perspektive

KI-generiertes Bild, das eine Frau zeigt, die eine Wolke mit der linken Hand nimmt. Dabei wird die Foto-Methode "Erzwungene Perpektive" verdeutlicht.

Hast du schon mal ein Foto gesehen, auf dem eine Person so aussieht, als würde sie den Schiefen Turm von Pisa stützen oder eine Wolke wie Zuckerwatte pflücken? Das nennt man „erzwungene Perspektive“. Es ist ein toller Foto-Trick, mit dem man das Auge und das Gehirn austricksen kann! Also eine magische Foto-Methode.

Wie funktioniert das?

Die Beschreibung der Methode gibt es hier auch als PDF.

Ein Gegenstand oder eine Person ist ganz nah vor der Kamera und ein anderer Gegenstand oder eine weitere Person im Bildhintergrund. Auf dem Foto sieht es dann so aus, als wären beide an derselben Stelle. Besonders zauberhaft wirkt es bei unterschiedlich großen Objekten, wenn der kleine Gegenstand im Bildvordergrund platziert wird.

So klappt es mit deinen eigenen Fotos:

Überlege dir eine Szene: Willst du jemanden auf etwas balancieren lassen oder so tun, als würde jemand etwas ganz Großes in seine Hand nehmen? Denke dir etwas besonders Zauberhaftes aus…

Positionieren: Jemand oder etwas muss ganz nah an die Kamera, der oder die andere(n) weit weg.

Den perfekten Punkt finden: Du musst die Kamera ganz genau bewegen, bis die Personen/Gegenstände im Bild an der richtigen Stelle sind und so aussehen, als würden sie sich berühren oder miteinander in Aktion sein.

Ausprobieren: Manchmal muss man ein bisschen hin und her rücken, bis die Täuschung „echt zauberhaft“ wirkt.

Du brauchst nur ein Handy oder eine Kamera und eine Portion Geduld.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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